Montag, 31. März 2014

Flohmarktwetter...

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...hatten wir hier am Wochenende und somit war auch wieder ein bisschen mehr los auf dem nahegelegenen Lieblingsflohmarkt... Kaufen können hätte ich noch mehr, aber diesmal hab ich mich wirklich auf ein paar süße Kleinigkeiten beschränkt...Sonst platzt unsere Wohnung irgendwann noch aus allen Nähten ;O)





Ein altes Flohspiel und zuckersüßeste Tischkärtchenhalter... 

Ich hoffe, ihr hattet alle einen guten Start in die neue Woche?!
Alles Liebe,
eure Bianca

Donnerstag, 27. März 2014

Klappe die zweite.. oder es geht noch länger ;O)

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http://www.hebammenunterstuetzung.de/

In der zweiten Schwangerschaft war mir klar, dass ich mich nicht mehr beirren lasse und da entbinde, wo ICH möchte... Nur leider gab es das Geburtshaus in unserer Kleinstadt nicht mehr... Glücklicherweise hatte eine Freundin einige Monate zuvor ihr Baby im Geburtshaus in Aachen geboren und empfahl es uns weiter.... Also war klar, wenn es soweit ist, dann fahren wir mindestens 20 Minuten ... Wieder ein Grund für Umstehende zu versuchen, uns diese Idee auszureden. Dann entwickelte ich auch noch einen Schwangerschaftsdiabetes, lag in der 32. SSw für ein paar Tage im Krankenhaus, weil ich plötzlich regelmäßige Wehen hatte. Bei der Untersuchung im Krankenhaus wurden Beta-Streptokokken am Muttermund festgestellt und außerdem lag der kleine Mann beinahe bis zur 39. SSW in Beckenendlage.... Es sah ganz so aus, als würde alles gegen meinen Plan arbeiten... Meine Frauenärztin hielt gar nichts von meiner Idee, im Geburtshaus zu entbinden, noch dazu "eine Beckenendlage" und als mich dann auch noch meine Nachsorgehebamme verrückt machte, weil ich angeblich vermehrtes Fruchtwasser und der Kleine schon einen ziemlich großen Kopfumfang hatte, war ich ganz fix und alle.  Bei einem der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen bei den Hebammen im Geburtshaus brach ich in Tränen aus ....

...und hatte da plötzlich Hände, die mich hielten, mir über den Rücken strichen, mir Taschentücher reichten, eine Stimme, die mich beruhigte und mir erklärte, dass alles halb so wild sei. Dass sie sich die Frauen, die im Geburtshaus entbinden wollen sehr genau anschauen und schon vorher abwägen, ob sie mit ihnen entbinden oder nicht. Das hat etwas in mir ausgelöst und mich gelöst, ich entschied mich dafür, die Vorsorge nur noch bei den Hebammen machen zu lassen, die Ultraschalluntersuchungen waren sowieso alle gelaufen, und meine Frauenärztin hatte mir verkündet, wir sähen uns höchstwahrscheinlich vor der Geburt nicht mehr, sie käme am voraussichtlichen Entbindungstermin erst wieder aus dem Urlaub, ich solle zur Vertretung gehen... War mir schon ganz recht so, ich konnte sie und ihre schwarz/weiß-Malerei nämlich schlichtweg nicht mehr ertragen.

Von dieser Entscheidung an ging es mir so viel besser! ich fühlte mich nicht mehr kontrolliert! ich konnte wieder auf mein Bauchgefühl hören und meine Hebammen im Geburtshaus haben mich dazu mehr als ermutigt! Mein Schwangerschaftsdiabetes war auch so "harmlos", dass ich nicht mehr zu den Terminen beim Diabetologen gehen musste. Also konnte ich mich von nun an nur noch auf mich und mein Baby konzentrieren ... Ich begriff, dass ich von meinem kleinen Schatz erwartete, dass er mich mit dem ersten Geburtserlebnis versöhne... Ich erwartete, dass alles perfekt lief, ich WOLLTE es so sehr! Ich versuchte mich und ihn von diesem Gedanken zu befreien, ihn entscheiden zu lassen, WIE er geboren werden wollte... Und es schien mir gelungen zu sein, denn beim nächsten Vorsorgetermin ertastete die Hebamme das Köpfchen... Unten!!!

Der Entbindungstermin donnerstags verstrich ohne Wehen. Samstags hatten wir einen gemütlichen Termin zur CTG-Kontrolle, wir konnten noch ein paar Fragen klären, während wir dem Herzschlag unseres Babys lauschten. Danach gingen wir in den Park, aßen ein Eis, fuhren nach Hause, waren ganz entspannt. Dort machte ich mir den von der Hebamme empfohlenen Eisenkrauttee, strich noch einen Stuhl (hihi) und legte mich schlafen.
Am nächsten Morgen bekam ich dann erst einmal einen Schreck, da ich Blut am Toilettenpapier entdeckte, doch ein Telefonat mit der diensthabenden Hebamme konnte mich beruhigen... Zeichnungsblutung... Wir lebten unser Familiensonntagsleben, die Wehen wurden immer regelmäßiger und stärker, aber nach wie vor sehr erträglich. Das Telefon klingelte, die Hebamme erkundigte sich, wie es mir ginge und was ich meine, wann es denn losginge... "Entweder diese Nacht oder morgen früh", lautete meine Prognose ;0) Dann könne sie ja noch essen gehen mit einer Freundin... Ich trank wieder meinen Eisenkrauttee und strich ein paar Kisten fürs Kinderzimmer. Die Wehen musste ich mittlerweile ziemlich ordentlich verpusten ;0) aber sie blieben unter einer Minute also sah ich irgendwie keinen Grund, die Hebi anzurufen. Wir gingen ins Bett, Marie hatten wir wohlweislich schon zur Oma gebracht... Alex schlief irgendwann ein, ich fand kaum Schlaf zwischen den Wehen... Also wieder aufgestanden um den Badewannentest zu machen... Aber die Wehen blieben unverändert...nicht stärker, nicht schwächer... Ich trocknete mich ab, kleidete mich wieder an, legte mich ins Bett... Stets die Frage im Kopf, wann denn nun der beste Zeitpunkt wär, die Hebamme zu wecken (mittlerweile waren es 2 Uhr in der Nacht..). Ich verschnaufte eine Wehe und weckte damit Alex, der mir über den Rücken streichelte, ich war gerade dabei die zweite Wehe zu veratmen... Plop... Ging die Fruchtblase auf... Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass mein Baby mir damit klarmachen wollte, dass es Zeit war sich auf den Weg zu machen. :0) ich rief die Hebamme an und wir machten uns auf den Weg. Die Autofahrt lief wie ein Film bei mir ab, ...wir kamen sehr gut durch, es war ja mitten in der Nacht und kamen innerhalb einer Viertelstunde beim Geburtshaus an. Die Hebamme empfing uns bei gedämpftem Licht, alles war warm und herzlich. Ich legte mich mit Alex auf das große Bett und spürte, dass es nun richtig losging. Leanders Herztöne wurden mithilfe eines transportablen Gerätes kurz abgehört und die zweite Hebamme wurde zur Geburt dazugerufen.. Ich aaaaaahhte und uuuuuhte vor mich hin und der Papa hielt mich dabei im Arm.. Ich bekam heiße Auflagen, Globuli, Getränke und ließ mein Baby arbeiten. Die zweite Hebamme setzte sich neben mich und legte ihre Hand auf mein Bein zum Zeichen " ich bin da" und das fühlte sich so gut an, so liebevoll und warm. Als Leander dann geboren war, wurde er mir direkt auf den Bauch gelegt und wir konnten ihn erst einmal in Ruhe bekuscheln, ich stillte ihn zum ersten Mal, während die Hebammen den Papierkram erledigten. 

Als dann die Nabelschnur auspulsiert hatte, durfte der Papa sie durchtrennen. Ich sollte dann " mitschieben" (es wurde nicht einmal "pressen" gesagt, irgendwie finde ich das Wort auch nicht so schön), sodass die Plazenta noch geboren wurde . Sie wurde uns gezeigt und ausgiebig erklärt, wie das Baby darin lag, das war so toll! Dann musste ich nur ein bisschen genäht werden, während der Kleine gemessen und gewogen wurde...38 cm Kopfumfang! Und kaum Verletzungen! Das wär in unserem Krankenhaus mit Sicherheit anders verlaufen!!! 4200gr und 54cm, damit war er genauso groß und sogar noch ein wenig schwerer, als seine Schwester.


Als Leander angezogen war, wir etwas zu Essen bekommen hatten und klar war, dass es allen gut geht, durften wir ihn in die Babyschale legen und den Heimweg zu dritt antreten. Auf den Straßen ging so langsam das müde Treiben los, doch wir konnten uns in Maries kuscheliges Bett legen. Alex ging nebenan bei Oma und Opa klingeln und überraschte alle mit der Frage, ob sie sich das Baby anschauen wollten....

Ich werde manchmal angeschaut wie ein Auto, wenn ich erzähle, dass die Geburt schön war... 
Versöhnt hat sie mich selbstverständlich nicht mit der ersten, das zu erwarten war auch wirklich übertrieben, aber ich habe eine wundervolle Erfahrung gemacht und gelernt, meinem Körper und meiner Intuition zu vertrauen,  sie hat mich bestärkt, meinen Charakter gefestigt!

Nun bin ich sehr sehr persönlich geworden und habe eigentlich den Rahmen gesprengt, zwei für meinen Blog ganz untypische Posts verfasst. Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt so ins Detail gehen möchte, aber ich denke es ist wichtig diese Erfahrungen zu teilen und die für mich krassen Gegensätze klar zu machen. Vielleicht stolpert ja irgendwann in der Zukunft mal eine werdende Mama über diese Berichte und sie bestärken auch sie darin, auf ihr Gefühl zu hören...sofern dies dann noch möglich ist...

Ich habe zwei strotzgesunde Kinder zur Welt gebracht und das ist natürlich das, was am Ende zählt. Ich habe glücklicherweise alles sehr gut überstanden und nie einen "Babyblues" oder Schlimmeres gehabt. Meine Bindung hat zu beiden Kindern direkt geklappt und auch das Stillen war nie ein Problem.
Und mir ist nach wie vor klar, dass jede Schwangerschaft anders ist und medizinische Hilfe auch ganz klar lebensnotwendig sein kann.

Meine persönliche Erfahrung sieht jedoch so aus, hätte ich mich abermals zur Geburt im Krankenhaus entschieden, 
dann
- wäre mein Baby spätestens 2 Wochen vor dem Termin per Kaiserschnitt entbunden worden, weil das hier einfach so üblich ist bei BEL
- oder wäre spätestens am errechneten Termin eingeleitet worden aufgrund des Gestationsdiabetes

dann
- hätte es eine Glukoselösung bekommen und wär ständig gepiekst worden um den Blutzuckerwert zu  kontrollieren
- hätte ich unter der Geburt vorsorglich Antibiotikum bekommen aufgrund der vielleicht noch vorhandenen Streptokokken, obwohl es unter 1000 Geburten einmal dazu kommt, dass das Baby septisch wird

so 
-wurden wir einfach genau beobachtet 
-bekam Leander einfach zeitnah nach der Geburt Muttermilch...und wir den Auftrag direkt die Nachsorgehebamme zu informieren, die Mittags zu uns nach Hause kam und in der ersten Woche jeden Tag.

Darüberhinaus erhielt ich eine Woche nach der Geburt einen Anruf der Hebamme, die uns unter der Geburt betreute, um sich nach unserem Befinden zu erkundigen! :O)

Ich denke jeden Tag glücklich an die Geburt zurück und mir wird immer ganz warm ums Herz, weil uns die Zeit gegeben wurde, die wir brauchten, weil wir liebevoll umsorgt wurden, weil wir das Gefühl erhielten nicht nur "eine Geburt" von viiiieeelen zu sein, ...hach, ich könnte ewig so weitermachen.

Ich kann und will nicht akzeptieren, dass es ab nächstem Jahr nicht mehr möglich sein soll, sich für eine rein hebammengeleitete Geburt zu entscheiden! Ich wünsche mir für alle zukünftigen Mamis, dass es auch weiterhin freiberufliche Hebammen geben wird und für die Hebammen, dass dieser Knochenjob endlich auch finanziell entsprechend entlohnt wird!

Hier auch nochmal der Link zur Petition

Ich danke euch von Herzen für eure Aufmerksamkeit, vor allem, wenn ihr es bis hierhin geschafft haben solltet ;O)
und grüße euch ganz lieb,
eure Bianca. 










Mittwoch, 26. März 2014

Mein Herz schlägt für freiberufliche Hebammen... oder der längste Post ever...

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Heute möchte ich mich mal sehr persönlich an euch wenden und euch erzählen, was mich "außerhalb meiner Seifenblase" in den letzten Wochen am meisten beschäftigt... Die Situation der Hebammen in Deutschland. Ich weiß nicht, inwiefern ihr darüber bereits aufgeklärt seid (zumal man sich von lückenhaften und schlichtweg falschen Reportagen auf namhaften Fernsehsendern wundern muss)... Ich möchte jetzt auch nicht näher darauf eingehen, sondern stelle euch einfach mach den Link ein, falls ihr euch näher informieren möchtet. Die Existenz der freiberuflichen Hebammen, des Hebammenberufs überhaupt, ist momentan sehr bedroht, was mich sehr sehr traurig macht, denn beginnt nicht jeder Kreis mit der Geburt??!! 

Was können WIR tun? Zunächst einmal die Petition unterschrieben, denn die gewünschten 500.000 sind noch lange nicht erreicht... und dann könnt ihr es TEILENTEILENTEILEN, laut werden, auf die Straße gehen... wenn ihr wollt ;O)

In diesem Zuge möchte ich euch gerne in zwei Etappen an meinen zwei völlig unterschiedlichen Geburten teilhaben lassen.
Wer natürlich nicht mag, der kann sich hier wieder ausklinken, aber es ist mir irgendwie gerade ein Bedürfnis... 
Starten werde ich heute mit Maries Geburt 2009 im nahegelegenen Krankenhaus. 

Bereits in der Schwangerschaft hatte ich mich extrem viel mit dem Thema Geburt beschäftigt und für mich war klar, dass alles so natürlich wie nur irgend möglich ablaufen sollte. Ich las Sheila Kitzinger und Ingeborg Stadelmann und war überzeugt davon, den für mich, für uns richtigen Weg gefunden zu haben. 
Meine Umwelt jedoch nicht...
Sobald ich meinen Wunsch äußerte, im (damals noch in unserer Kleinstadt existierenden) Geburtshaus zu entbinden, hörte ich stets, wie gefährlich das sei und ließ mich unglaublich verunsichern... Also entschieden wir uns letztendlich doch für eine Geburt im Krankenhaus... Meldeten eine ambulante Geburt an und äußerten unsere Wünsche danach, der Natur möglichst ihren Lauf zu lassen...
Doch es kam alles anders und unter der Geburt wurde all das praktiziert, was ich vorher so vehement abgelehnt hatte... Ich hatte mich einfach der Meinung der (nicht freien) Hebammen und des plötzlich auftretenden Oberarztes gebeugt... 
10 Tage über dem errechneten Termin MUSSTE das Kind anscheinend raus. Ich hing plötzlich am Wehentropf, war stundenlang an ein CTG angeschlossen, auf dem ich wie blöde die unregelmäßigen, regelmäßigen, schwächeren, stärkeren Wehenkurven anstarrte, statt mich auf mich und mein Kind zu konzentrieren. Alle Nase lang fummelte mir jemand zwischen den Beinen rum und klärte mich über den aktuellen Befund auf. 
Als es schließlich in die "heiße Phase" ging, sprach der Oberarzt, der wohl gerade nichts anderes zu tun hatte und von dessen Erscheinen ich sehr überrascht wurde (schließlich erwarteten wir den Anästhesisten, der mir die aufgeschwatzte PDA legen sollte) von Geburtsstillstand und empfahl mir einen Kaiserschnit, ( die Hebamme, die noch kurz zuvor davon sprach, wie wunderbar alles voranging, nickte plötzlich nur noch stumm- ja, ich kann sie ja auch irgendwie verstehen...). Herr Oberarzt ließ uns ein paar Minuten Bedenkzeit (wäre dieser Kaiserschnitt ja ach so nötig gewesen, hätten wir dazu bestimmt keine Zeit gehabt) und dampfte dann sichtlich erbost über meine Entscheidung ab, jedoch nicht ohne uns vorher nochmal ins Gewissen zu reden, dass es sich so ja dann noch bis weit in den nächsten Tag hineinziehen könnte undundund...
Ich verkürze mal, ich bekam die PDA (o-ton Anästhesist:" ach, hat er's mal wieder versucht?!") und ich konnte mich ein wenig entspannen, etwas schlafen. Irgendwann sprengte die leitende Hebamme mir dann ohne zu Fragen die Fruchtblase und ich erhielt den Auftrag " schonmal mitzupressen" ... Was sich so unnatürlich anfühlte ...aufs Geratewohl... 
Ich spürte einen Nadelstich in den unteren Regionen und erhielt auf mein Nachfragen hin die Information " in Erwartung eines großen Kindes machen wir einen Dammschnitt" ... Ich könnte mich heute dafür ohrfeigen, dass ich damals nicht mehr Rückgrat hatte und alles über mich ergehen ließ... Es wurde nicht einmal eine Auflage gemacht mit einem heißen Waschlappen, oder Öl... Einfach zack, geschnitten... Und noch eine Vene erwischt... Sodass ich noch Monate nach der Geburt Moleste mit meiner Naht hatte.. 
Als Marie dann geboren war, wurde sie erst einmal obligatorisch abgesaugt, es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis ich MEIN KIND endlich zu sehen bekam... Dabei wurde sie erst einmal gewogen und gemessen, bis es schließlich hieß, die Kleine solle sich mal ein Kinderarzt anschauen -
Bis heute bin ich davon überzeugt, dass da ebenfalls der Oberarzt seine Hände mit im Spiel hatte, denn wenn schon kein Geld mit Kaiserschnitt gemacht werden konnte, dann soll immerhin mal noch die anliegende Kinderklinik unterstützt werden...
Warum sonst sollte ein quietschgesundes Kind mit super APGAR-Werten, rosiger Haut und super Körpertemperatur auf die Kinderintensivstation???


Ich durfte sie dann noch für zwei Minuten halten und dann kam sie in einen Inkubator und wurde weggerollt. Auch auf besagter Station geschahen ungefragt Dinge, die ich vorher abgelehnt hatte, so lag sie plötzlich mit Schnuller da und zum Stillen wurde ich ebensowenig gerufen, sondern sie bekam  intravenös Glukose und wurde hinterher mit HA-Nahrung gefüttert. Nachmittags konnte ich zum ersten mal ihre nackte Haut durch die Löcher im Inkubator berühren, erst am zweiten Tag wurde sie mir von allen Apparaturen abgemacht, damit ich sie anlegen konnte... Ich könnte ewig so weitermachen, aber der Rahmen ist schon ordentlich gesprengt ;0) ich kann nur sagen, dass mir die zwei Tage bis heute zu schaffen machen und somit wünschte ich mir von der zweiten Geburt sozusagen "Wiedergutmachung" ... Aber davon dann beim nächsten Mal.

Ich möchte zum Schluss noch ausdrücklich darauf hinweisen, dass das hier meine persönlichen Ansichten sind, die für Maries Geburt gelten! Sie sollen keine Wertung eurer eigenen Erfahrung darstellen und ich respektiere ebenso eure Meinung, eure Entscheidungen,... jede Geburt ist anders und medizinische Indikationen ganz bestimmt auch notwendig in anderen Fällen. 
Ich hoffe also, es fühlt sich niemand auf den Schlips getreten. Ihr könnt mir in dem Falle allerdings auch gerne Kommentare hinterlassen. 

Es grüßt euch lieb, eure Bianca.
 




Freitag, 28. Februar 2014

"Meins...meins..meins..."

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So ziehen die Wochen ins Land... und mein letzter Post ist auch schon wieder ewig her, dabei habe ich mich noch nicht mal bei euch zurückgemeldet, wobei ihr mir so liebe Sachen geschrieben habt und ich auch noch sagte, ich vemisse den Kontakt zu euch...  
Ich verspreche, irgendwann wirds besser !!!!!

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In den letzten Wochen habe ich die Zeit Abends für ein wunderbar nützliches, zeitintensiveres Projekt genutzt... 


Ich habe mir eine "Schnabelina-Bag" genäht nach dem KOSTENLOSEN, wunderbar ausgefeilten Schnittmuster von Rosi ... sie ist herrlich groß (habe die Mediumvariante gewählt), sodass all der Babykram (Windeln, Wechselsachen, Spucktücher-gaaaanz wichtig- Mandu*a, Spielsachen undundund) reinpasst und ich nicht mehr mit 3 verschiedenen Beuteln rumlaufen muss, immer mit der Sorge, eine im Bus liegengelassen zu haben...;O)


Meine Variante ist ziemlich bunt geworden und ich hab sie mit allem möglichen Schnickschnack und Chichi  genäht, den die Anleitung so vorgesehen hat, und es hat wirklich einen Heidenspaß gemacht! Ich liebe so Projekte, die man Schrittchen für Schrittchen machen kann (also in dem Falle Schnittmuster zusammenkleben, Stoffe wählen, Stoffe zuschneiden, Reißverschlüsse nähen..Paspel herstellen ...uswusw...)



Passend zum Contest ist meine Tasche gestern Abend fertig geworden und hat heute schon den Praxistest bestanden...  Es wird bestimmt nicht meine einzige Tasche bleiben...

So, jetzt aber genug der Worte!

 

Noch schnell einen Blick ins Innere geworfen und dann wünsche ich euch ein zauberhaftes Wochenende!!!!
(Hier steppt mal wieder der Karnevalsbär... puh... ich werds wohl überleben ;O) ... und freue mich auf Aschermittwoch!!! :O)
Wir kuscheln einfach ein paar Extrarunden...)
 

Alles Liebe,
eure Bianca

Samstag, 11. Januar 2014

Kleine Rückmeldung

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Ihr Lieben, ich lebe noch! In den letzten Wochen stand mir der Sinn leider viel zu wenig nach Bloggen, aber ich vermisse es unheimlich in Kontakt mit euch zu stehen, denn obwohl wir uns nicht privat kennen, seid ihr mir richtig ans Herz gewachsen, ...einige von euch "kenne" ich nunmehr seit 4 Jahren und länger...mit dem Bloggen begonnen habe ich, da war Marie ein bisschen älter als Leander jetzt... 
Das Leben mit zwei Kindern ist so anders, aber auch so wunderschön! Ich bin sehr sehr glücklich, auch wenn es oft anstrengend ist und ich mir viele Gedanken mache, wie es sich auf längere Sicht entwickeln wird... ich hoffe, dass meine beiden immer so ein inniges Verhältnis haben werden, es ist wunderschön und faszinierend mit anzusehen, wie beide Kinder aufeinander reagieren, wieviel Zuneigung, ja Liebe da in den letzten Monaten zwischen den beiden entstanden ist und ich bin wirklich froh, dass sie einander haben :O)
Wir haben mittlerweile UNSEREN Rhythmus gefunden und ich werde mich wohl damit abfinden müssen, dass ich nie einen gut organisierten, strukturierten Haushalt haben werde, das liegt mir einfach nicht ;O)

(manchmal, wenn Leander gerade aufgewacht ist, schnappt Marie ihn sich einfach und kuschelt noch was mit ihm, .. ich weiß schon, warum er so schnell so "stabil" geworden ist ;O))

Nur mal so... zum Vergleich ein Foto in der Wippe... die nun bald zu klein sein wird...


(mein kleiner "dicker Schinken"... hach, ich liebe seinen Babyspeck und bin stolz sagen zu können, dass das alles nur meine Milch gemacht hat ;O))

Ich bin auch tatsächlich schon ein wenig zu was gekommen in den letzten Wochen, Leander ist echt ein liebes, geduldiges Baby, wenn ihn nicht gerade etwas quält...
Ich habe mal wieder etwas verändert im Kinderzimmer... ursprünglich war geplant, so eine wunderschöne Holzverkleidung an beide Kopfwände zu machen, aber als ich in einer Zeitschrift einen "Tapetenbaum" von Bine Brändle entdeckte, wars um mich geschehen und ich beschloss, dass Marie auch einen solchen Baum an "ihrer Seite" des Zimmers haben sollte...  Wie wunderbar, wenn man da größtenteils auf seinen Stoffe- und Papierfundus zurückgreifen kann und nicht noch viele Neuanschaffungen starten muss... Marie wünschte sich zudem eine blaue Wand... gesagt, getan... ich strich also, schnibbelte, was das Zeug hielt, pinselte ein Bäumchen an die Wand und behing es mit einem bunten Blätterkleid :O) 

 (hach, wie gerne hätte ich es so stehen lassen, aber dann sähe der Rest des Zimmers sehr ungeordnet aus und somit musste das Bett dann doch unter den Baum, sodass es den Stamm ein wenig verdeckt...)

Ich bombadiere euch einfach mal mit Fotos, kann mich nicht entscheiden ;O)
(Hier waren die Blätter noch beim Trocknen...)





So, wenn ihrs bis hierher geschafft habt, danke ich euch von Herzen für eure Geduld und Ausdauer ;O)
Ich werd jetzt mal schauen, was die DVD-Sammlung so hergibt und versuchen, mein Belle-and-Boo-Heißluftballon-Mobilee fertigzustellen, habe mir ein Buch mit ganz ganz zauberhaften Anleitungen gekauft... (klick)

Bleibt mir nur noch, euch ein wundervolles neues Jahr zu wünschen mit ganz viel Glücklichsein und Seelestreicheln und vor allem Gesundheit!!!!
Fühlt euch herzlichst gedrückt,
eure Bianca

Freitag, 30. August 2013

Leander



Seit drei Tagen verfasse ich nun schon einen Post, um euch endlich unseren kleinen Schatz vorzustellen, der nun schon 11 Tage "alt" ist. Gerade schlummert er friedlich im Tragetuch an Mamas Herz gekuschelt und macht dabei total niedliche Geräusche...  


Die Geburt war, genau so, wie wir es uns gewünscht haben, ein wunderschönes Erlebnis im Geburtshaus, nur begleitet von zwei wundervollen Hebammen, die uns ein Gefühl von unglaublicher Wärme und Geborgenheit vermittelt haben.. 
Drei Stunden nach dem großartigen Moment lagen wir schon wieder in unserem gemütlichen Bett zu Hause und verbringen  seitdem unsere Tage größtenteils mit stillen, schlafen, wickeln, waschen ;0)  
Ich hatte schon ganz vergessen, wieviel Wäsche man mit einem so kleinen Menschlein hat...:0) 


Wir sind hier alle total verliebt in unseren Kleinen und versuchen jeden Moment einzufrieren in unserem Gedächtnis ...

Viele liebe Grüße von Wolke 7,
Eure Bianca

Samstag, 17. August 2013

Noch ein paar kleine Änderungen

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Hallo ihr Lieben!!!
In den letzten Tagen wurden hier noch ein paar kleine Änderungen von mir vorgenommen ...

Zunächst habe ich beherzt in meine Lieblingsbettwäsche geschnitten, denn der Stoff war schon relativ dünn und ich befürchtete, dass er die nächsten Wäschen nicht so ganz heile überstehen würde... also überlegte ich mir etwas, damit ich mehr davon habe.... die Rückseite verstärkt mit altem Betttuch habe ich einen neuen GArderobenverstecker daraus genäht...




 ... und für den neuen Liebling im Flur 2 kleine Vorhänge, die den Inhalt nicht preisgeben...



So kann ich den Stoff jetzt täglich anhimmeln :O)

  
Das Babybett hat, statt eines Himmels, ein Segel bekommen... geklaut ist die Idee von hier... so konnte ich den Stoff unseres Betthimmels recyclen... denn seit dem Umräumen wollte dieser nirgends mehr so richtig hinpassen...


Außerdem habe ich gestern die wundervolle Lampe von Fe*m Livi*g in Empfang nehmen und aufhängen können... als kleines Nachtlicht über der Wickelkommode... Sie ist soooo so zauberhaft, das Reh steht noch auf meiner Wunschliste für Marie... So, mal sehen wann sich unser zweites Wunder auf den Weg macht, vor zwei Tagen war der errechnete Termin... Nun trinke ich fleißig wehenfördernden Tee... Aber wir haben noch Zeit ;0) So, ich wünsche euch noch ein wundervolles restliches Wochenende!!! Viele liebe Grüße, eure Bianca